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Meditieren
Was heisst Meditation? (Fortsetzung)

Meditation bedeutet, nicht seinen Gedanken nachzuhängen, sondern im Hier und Jetzt zu sein.

Welche Gedanken
In der Erinnerung liegen all unsere erfüllten und nicht erfüllten Wünsche, Hoffnungen, Erwartungen und Enttäuschungen der Vergangenheit. In der Zukunft liegen ebenso alte und neue Wünsche und Hoffnungen, bewusste und unbewusste Erwartungen sowie Ängste vor (erneuten) Enttäuschungen.

Um in der Gegenwart sein zu können müssen wir uns aus der Flut dieser Gedanken lösen.

Im meditativen Zustand sind wir nicht Opfer unserer selbst, sondern wir tun, was es zu tun gibt, mit völliger Hingabe, von Augenblick zu Augenblick, Schritt für Schritt.


Was Meditation bewirkt
In der Meditation erkennen wir, wie viel Macht die Gedanken über uns haben, aber auch, wie einschränkend die Welt der Gedanken ist. Wir beginnen das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden. Daraus entstehen Gelassenheit, Ruhe, Vertrauen und Frieden.

Meditieren wirkt sich auf alle Lebensbereiche positiv aus. Der reiche Lohn für regelmässiges Meditieren sind:
  • Geschärfte Sinneswahrnehmung
  • Klares Denken und Erkennen
  • Erhöhte Leistungsfähigkeit durch bessere Konzentration und klareres Unterscheidungsvermögen
  • Bedingungslose Liebesfähigkeit
  • Inneres Gleichgewicht
  • Ruhe und Frieden
  • Erfüllung durch die Fähigkeiten der Dankbarkeit, des Schätzens, der Geduld und der Zufriedenheit

Meditieren
Hier und Jetzt
Mit Leib und Seele bei dem zu sein, was wir in diesem Moment tun, erfordert bewusstes Üben.

Sobald wir etwas verrichten, eilen unsere Gedanken bereits zum Nächsten, oder sie beschäftigen sich mit Vergangenem oder eventuell Möglichem.

Das Leben kann immer nur im Hier und Jetzt gelebt und erlebt werden.

Wie Stress entsteht
Fragen wie
  • Schaffe ich das alles?
  • Mache ich es recht?
  • Genüge ich?
  • Gefällt es – gefalle ich?
  • Hab ich genug Geld?
  • Bin ich krank?
  • Liebt er/sie mich noch?
  • Was wird aus meinen Kindern?
  • und, und, und ... Fragen über Fragen, Sorgen über Sorgen, Ängste über Ängste
machen unruhig, ungeduldig, unzufrieden, nervös und krank.

Es ist nicht die Anhäufung der Arbeit, sondern die unbewusste Beschäftigung mit all unseren Gedanken, die uns stresst.

Sobald wir uns an unsere Gedanken hängen, die wie Luftballons aus Erinnerungen und Wünschen bestehen, verlieren wir den Boden unter den Füssen und damit den Blick für das Wesentliche. Als Folge entstehen Verunsicherung und Hektik.
 
Meditieren
Meditation und Atem
Der Atem kann uns helfen, immer wieder zurück in den gegenwärtigen Augenblick zu kommen, zu dem, was wir in diesem Moment tun, denn  Atmen findet immer im Hier und Jetzt statt, wie das Leben auch. Wir können weder voraus noch hinterher atmen.

Indem wir entspannt und wach unseren Atem (körperlich) spüren und bewusst wahrnehmen, dies während der ganzen Dauer des Einatmens und ebenso während der ganzen Dauer des Ausatmens, üben wir Gegenwärtigkeit, Präsenz, Sein im Hier und Jetzt. In solcher Gegenwärtigkeit sind wir frei von Gedanken.

So wie die Gegenwart die Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft darstellt, ist Meditation der lebende Bogen zwischen Vergangenheit und Zukunft.  


Erfahren statt glauben
Meditation beginnt da, wo Verstandesdenken aufhört.  Es geht nicht darum zu glauben, dass regelmässiges Meditieren die Lebensqualität erhöht, es geht darum, sich auf die Erfahrung einzulassen.

Wenn ich wissen will, wie ein Apfelkuchen schmeckt, muss ich ihn selber essen. Ich kann noch so viele Rezepte darüber lesen oder mir erzählen lassen, wie er anderen geschmeckt hat, nur indem ich ihn selber koste, weiss ich, wie er schmeckt.
 
Meditieren
Für wen ist Meditation geeignet?
- Meditation kann von allen gesunden Menschen praktiziert werden
- Meditation ist konfessions- und glaubensunabhängig
- Meditation ist eine Reinigung des Geistes
- Meditation dient der spirituellen Entwicklung und Entfaltung.

*** Wer über sich hinaus will, muss zuerst in seine Tiefe steigen. ***
C.G. Jung


Angenehme Nebenerscheinungen
Regelmässige Meditation bietet viele angenehmen Nebenerscheinungen, die zu einer signifikanten Steigerung der eigenen Lebensqualität führen.

Zum Beispiel:
  • Stressabbau
  • Innere Ruhe und Frieden
  • Angstauflösung
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Entfaltung der Kreativität
  • Gesunde Eigenliebe
  • Mitgefühl
  • Geduld
  • Toleranz
  • Stärkung des Immunsystems
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Tageskurse: Einführung in die Meditation

Kursinhalt
Nach einem einführenden theoretischen Teil  besteht der Tag aus praktischen Übungen. Themen wie Möglichkeiten und Gefahren der Meditation, verschiedene Meditationstechniken, Heil- und Schutzmeditationen werden zwischen den Übungsabschnitten erläutert. Selbstverständlich beantworte ich aufkommende Fragen. Eine ausführliche Kursdokumentation wird mitgegeben. - Daten und Termine siehe Kurse.